Was ist ein Kleingarten


 Begriffsbestimmung

 Ein Kleingarten ist ein Garten, der dem Nutzer (Kleingärtner) zur nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung, insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf, und zur Erholung dient (kleingärtnerische Nutzung), und in einer Anlage liegt, in der mehrere Einzelgärten mit gemeinschaftlichen Einrichtungen, zum Beispiel Wegen, Spielflächen und Vereinshäusern usw. zusammengefasst sind (Kleingartenanlage).
Hieraus ergibt sich, dass der Kleingarten nicht nur als Freizeit- oder Partygarten genutzt werden darf. Obst- und Gemüseanbau müssen in einem Garten sein. Die richtige Mischung wäre eine Dreiteilung, das heißt ein Teil Gemüseanbau, ein Teil Rasen und Obstbäume und ein Teil Blumen, Laube und Ziergarten. Wenn sich diese Regel innerhalb der Anlage bestätigt, ist die Pflicht erfüllt, oder wird als erfüllt betrachtet.

Geregelt wird das Ganze durch das Bundeskleingartengesetz (BKleingG)

 und der Satzung des Bez.-Verb. und des Vereins.

 

Warum einen Kleingarten

In  der heutigen Zeit ist es nicht immer so notwendig, die benötigten Lebensmittel aus dem Garten zu ernten. Es wäre rechnerische sogar ruinös, wenn man sich die Preise in den Supermärkten und auf den Märkten betrachtet. Aber wir als Kleingärtner wissen, dass das Gemüse, der Salat und das Obst aus unseren Gärten schmeckt, frisch ist und wir wissen vor allen Dingen wie es angebaut wurde. Darum lohnt es sich auf jeden Fall, den Garten kleingärtnerisch zu nutzen.

Natürlich ist auch der Freizeitwert nicht zu unterschätzen. Gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit, in der nur noch Eile und Stress manches Leben bestimmen. Daher hat sich auch das Kleingartenwesen geändert. Viele Bürger finden in unseren Gärten die Ruhe, die es in den Innenstädten und Siedlungen nicht mehr gibt. Menschen aller Einkommensschichten sind heute Pächter solcher Kleingärten, denn Gartenarbeit ist ein idealer Ausgleich für  Stressgeplagte.

Eine besondere Bedeutung haben Kleingärten vor allem für Kinder.

Sie finden hier nicht nur einen ungefährlichen Spielplatz und neue Spielgefährten, sie lernen gleichzeitig die Natur kennen und zu achten.

 Sie können Pflanzen und „wilde Tiere“ von der Aussaat bzw. der Geburt an auf ihrem Lebensweg begleiten.

Darum werden Familien mit vor-und schulpflichtigen Kindern bevorzugt aufgenommen.

 

Es ist schön, beruhigend und erholsam sich in einen blühenden Obst- und Blumengarten mit Bienen, Hummeln,  Schmetterlingen und anderem Kleingetier bei Sonne und Regen aufzuhalten?

 

 

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